Der Bottwartäler Winzerchor kann auf 182 Jahre Bestehen zurückblicken. Das genaue Gründungsdatum lässt sich leider  nicht ganz genau feststellen, da hierüber keine schriftlichen Unterlagen vorhanden sind. Vermutlich ist der Verein etliche Jahre älter als heute angenommen wird. Das älteste Wahrzeichen ist die alte Standarte mit der Aufschrift "Liederkranz von Großbottwar 1839“. Es dürfte also davon ausgegangen werden, dass in Großbottwar schon viel früher gesungen wurde, ehe sich der Verein entschloss, als äußeres Zeichen eine Standarte anfertigen zu lassen, was damals schon recht teuer gewesen sein dürfte. In den folgenden Jahren wurde der Verein mehrmals umbenannt. Im Oktober 1945 erfolgte der Zusammenschluss des 1938 verbotenen Gesangvereins Frohsinn mit dem noch existierenden Liederkranz zur "Chorvereinigung Liederkranz". 1946 wurde zum Männerchor noch ein gemischter Chor gegründet. 1952 wurde ein gebrauchter Flügel gekauft. 1953 entschloss man den Beitritt zum Sängerkreis Mittlerer Neckar und wurde bereits im darauffolgenden Jahr mit der Ausrichtung des Kreissängerfestes beauftragt. 1956 beteiligt sich der Verein an der 700-Jahrfeier der Stadt. 1961 wurde dem Verein für seine Verdienste um den Chorgesang vom damaligen Bundespräsidenten Heinrich Lübke die Zelterplakette des deutschen Sängerbundes verliehen.

Die Vereinsstandarte aus dem Gründungsjahr 1839 wurde 2013 restauriert und an Bürgermeister Ralf Zimmermann als Geschenk für das Stadtarchiv übergeben.

Singen ist in !!

Im November 2018 verabschiedeten wir uns von unserem langjährigen Chorleiter Werner Klein. Er verstarb für uns alle unerwartet und plötzlich. Herr Klein leitete über 27 Jahre den Chor.

Seit Januar 2019 leitet Frau Gudrun Riethmüller den Bottwartäler Winzerchor. 

Wir schreiben das Jahr 2020. Ein historisches Jahr in der Vereinsgeschichte!

 Anfang des Jahres 2020 bricht weltweit ein Virus mit dem Namen Covid19 (Corona) aus.  Begonnen  hat es in China Ende 2019 bereits  und das gesamte Leben der Menschheit umgekrempelt.  Im Februar 2020 ist dieses Virus auch in Deutschland angekommen. Ab März 2020 folgte ein Lockdown für alle Lebensbereiche.  Schulen wurden geschlossen. Die Kinder mussten ihren Unterricht über den Computer absolvieren. Außer Lebensmittel und -relevante Geschäfte wurde alles geschlossen. Die Vereine durften sich nicht mehr treffen, schon gar nicht die Chöre. Hier wurde festgestellt, dass die ausgeatmeten Aerosole das  Virus verbreiten. Es wurden Mund- Nasenmasken für alle zur Pflicht. Das Wort „Abstand“ und „ Inzidenz“  hat sich uns allen eingeprägt. Weltweit forschten die Wissenschaftler an einem Serum zum impfen. Im Sommer 2020 lockerte sich die Situation. Chöre und Musiktreibende durften sich auch wieder treffen (Allerdings nur im Freien). Doch dieser Zustand währte nicht allzulang. Als es im Freien mit dem Singen, wegen des Wetters, nicht mehr möglich war, wurde der 2. Lockdown ausgerufen. Die Einschränkungen begannen wieder von vorne.   Im Frühjahr 2021 wurden dann die Senioren  und besonders gefährdete Personen als erstes Klientel geimpft. Man wollte unbedingt eine Überlastung der Intensivstationen in den Krankenhäusern vermeiden. Oder gar einen Zusammenbruch. Für alle hieß es nun: laßt euch impfen!!!! Mit einer Impfung jedoch war es jedoch nicht getan, wir mussten zwei  Mal geimpft werden. Und stand heute – August 2021 – wird sogar eine  3. Impfung notwendig.